13.09.17

Das Ergebnis der zweiten Ausschreibungsrunde zur Ermittlung der Förderungshöhe für Wind an Land nach EEG (Erneuerbaren-Energien-Gesetz) liegt nunmehr vor. Erneut wurde eine deutliche Preisreduktion realisiert. Im Vergleich zur ersten Runde sank der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagspreis um über einen Cent auf 4,28 ct/kWh. Auch der Anteil der Bürgerenergiegesellschaften am bezuschlagten Volumen blieb mit 95 % unterverändert hoch. Damit kamen auch in der zweiten Runde Projekte mit bereits vorliegender BImSchG-Genehmigung nur vereinzelt zum Zug.

Die Wirtschaftlichkeit von Windenergieprojekten wird künftig nicht mehr nur auf die Basis der EEG-Vergütungstarife zu stellen sein. Andere Möglichkeiten der Vermarktung der Leistungen von Windparks werden in den Vordergrund rücken.

Auch die TEVARO GmbH hat die Ergebnisse der ersten beiden Ausschreibungsrunden überrascht. Unser Unternehmen war an keiner der Ausschreibungsrunden beteiligt.

Bei TEVARO besteht trotz der unerwarteten Ausschreibungsergebnisse Grund für Zuversicht. Unsere eigens oder kooperativ entwickelten Projekte basieren auf guten Konzepten. Wir planen mit modernen Anlagen an guten Windstandorten und verfügen darüber hinaus auch über Stromvermarktungskompetenzen und Speichertechnologien. TEVARO ist optimistisch, auch in Zukunft die Wirtschaftlichkeit eigener Projekte absichern zu können und damit weiterhin erfolgreich die Energiewende mitzugestalten.