19.02.19

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibungsrunde vom 1. Februar veröffentlicht.
Bei einem Auktionsvolumen von 700 MW gingen nur Gebote mit einer Gesamtleistung von 500 MW an den Start, damit war auch diese Auktion erneut stark unterzeichnet. Der bereits seit mehreren Runden beobachtete Trend eines niedrigen Wettbewerbsniveaus setzt sich damit für die erste Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land des Jahres 2019 erwartungsgemäß fort.

67 Gebote mit einem Volumen von 476 MW erhielten einen Zuschlag, elf davon gingen an Bürgerenergiegesellschaften. Regional betrachtet, verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. In Thüringen wurde ein Projekt und in Sachsen zwei Projekte bezuschlagt, eins davon nördlich von Görlitz. Die eingegangenen Gebote haben sich stark am Höchstpreis von 6,20 ct/kWh orientiert. Der mengengewichtete Durchschnitt lag bei 6.11 ct/ kwH und das niedrigste bezuschlagte Gebot bei 5,24 ct/kWH.

TEVARO Projektleiter für Windenergie Hein Michel zu dieser Ausschreibungsrunde: „Wachsende Genehmigungshürden – insbesondere immer anspruchsvollere naturschutzfachliche Auflagen, eine zunehmende Dauer der Genehmigungsverfahren und die schleppende Fortschreibung der Regionalpläne – haben die Zahl der Neugenehmigungen einbrechen lassen. Auch in Hinblick auf die dieses Jahr startenden Sonderausschreibungen ist in 2019 kaum mit einer Überzeichnung der Auktionsrunden zu rechnen."