23.05.19

Auch bei der zweiten Ausschreibungsrunde 2019 setzt sich der Trend unvermindert fort:  Der 2te Gebotstermin leidet erneut unter viel zu schwachem Wettbewerb, was hohe Preise zur Folge hat.

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. Mai 2019 veröffentlicht. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 650 MW wurden lediglich Gebote mit einem Volumen von insgesamt 295 MW eingereicht. Damit erhielten alle 35 zulässigen Gebote einen Zuschlag. Dies ist mit 55 Prozent die bisher stärkste Unterzeichnung der Ausschreibungsrunden.
Betrug der Durchschnittspreis in der ersten Ausschreibung 2018 noch 4,7 Cent, liegt er aktuell bei 6,13 Cent/kWh und damit dicht am von der Bundesnetzagentur festgelegten Höchstwert von 6,2 Cent.

Die schwierige Lage bei Genehmigungen durch die zuständigen Landesbehörden prägen weiterhin maßgeblich das Ausschreibungsergebnis, erläutert die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung das aktuelle Ergebnis. Wieland Zeller, Geschäftsführer der Tevaro GmbH, sagt hierzu:  „Um den anhaltenden Trend zu stoppen, sind rechtssichere Flächenausweisungen und klare Genehmigungsbedingungen unabdingbar.“