27.05.20

Nach langem Stillstand konnten die Koalitionsfraktionen diese Woche einen Konsens bei zentralen Regelungen für den weiteren Ausbau der Onshore-Windenergie und Photovoltaik erzielen.

Zentrale Ergebnisse sind hierbei die Abschaffung des PV-Deckel von 52 GW und eine Länderöffnungsklausel für die Abstandsregelungen für Wind an Land, welche ins Baugesetz eingeführt werden soll.

Die Bundesländer entscheiden demnach künftig selbst, ob mindestens 1000 Meter Abstand zwischen Siedlungen und Windrädern bei ihnen eingehalten werden müssen. Bisher sollten die 1000 Meter grundsätzlich bundesweit gelten. Auch die Frage  wie „Wohnbebauung“ definiert wird, liegt künftig in Länderhand.

Wichtig ist nun, dass die Länder auch ihren fairen Beitrag leisten und genügend Flächen ausweisen, damit in 2030 tatsächlich 65% des Strombedarfs durch Erneuerbare Energien gedeckt werden kann.